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Das Florilegium von Adrian Denss … und meines

Adrian_Denss_Florilegium

Florilegium? Dieser Begriff hat mich seit Jahren interessiert und fasziniert … hauptsächlich, weil Adrian Denss im Jahr 1594 einen Sammelband mit Lautentabulaturen herausgegeben hat, der diesen Titel trug. FLORILEGIVM OMNIS FERE GENERIS CANTIONVM SVAVISSIMARVM AD TESTVDINIS TABVLATURAM ACCOMODATARVM LONGE JVCVNDISSIMVM. Dieser Band hatte für mich zwei Besonderheiten: Er war der erste Band dieser Art, den ich tatsächlich, also nicht als Fotokopie oder Faksimile, in der Hand hatte. Das war, 1974 vielleicht oder 1975, in der Universitätsbibliothek in Köln. Und zweitens war dieses Buch ein Kölner Erzeugnis. Der Drucker und Verleger Gerardus Grevenbruch in Köln hat zwei bedeutende Bücher für Laute herausgegeben: Das Florilegium 1594 und 1603 dann den THESAURUS HARMONICUS von Jean-Baptiste Besard.

Also: Florilegium heißt Blütenlese oder Lesefrüchte … wobei mir “Blütenlese” besser gefällt. Was habe ich gelesen und gesehen oder gehört und was ist mir in Erinnerung? So habe ich mir meinen Weblog vorgestellt. Sollte jemand Interesse daran haben zu lesen, was mir aufgefallen ist – hier hat er die Möglichkeit!

Und jetzt bin ich durch die außerordentlich verdienstvolle Arbeit der Bayerischen Staatsbibliothek in München noch einmal daran erinnert worden, meinen Lesern den Namen FLORILEGIUM nahe zu bringen. Dort nämlich, bei der BNB, gibt es das Florilegium von Denss mittlerweile online als PDF

FLORILEGIVM OMNIS FERE GENERIS CANTIONVM SVAVISSIMARVM AD TESTVDINIS TABVLATVRAM ACCOMODATARVM LONGE JVCVNDISSIMVM

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