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	<title>Kommentare für Florilegium …</title>
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	<description>Neues … gesehen, gehört, gelesen und kommentiert von Peter Päffgen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Aug 2011 15:30:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu St. Ursula and the Eleven Thousand Virgins of Cologne von Hermann Müller</title>
		<link>http://www.peter-paeffgen.eu/blog/2011/08/st-ursula-and-the-eleven-thousand-virgins-of-cologne/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>Hermann Müller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 15:30:16 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Dr. Päffgen,
bitte erlauben Sie mir, kurz auf Ihre Besprechung des Buches von Herrn Montgomery einzugehen. Offenbar sind in dem Buch Fehler oder Falscheinschätzungen versteckt, die auch Ihnen entgangen sind.
Zum Beispiel wiederholt Montgomery einen Fehler, der die Zahl 11.000 betrifft bzw. die fehlerhafte Lesart dieser Zahl. Ich empfehle Ihnen in diesem Zusammenhang die Lektüre des kleinen Buches von Dr. Otto Dahmen (Das Kölner Sankt-Ursula-Problem auf Grund der Ausgrabungen in den Kriegsjahren 1942 und 1943, Aachen 1953). Doktor Dahmen geht auf Seite 26 auf die „Zahl Elftausend“ ein und schreibt: „Hier muß eine fehlerhafte Vorstellung, die man immer wieder hört, richtiggestellt werden. Man hat geglaubt, der Begriff elftausend sei dadurch entstanden, daß man den Buchstaben M falsch verstanden habe, also statt M=Martyres, wie es nach Virgines nur heißen kann, M=milia oder mille gelesen habe. Das ist Unsinn. Jeder, der damals Latein konnte, wußte, dass V.M. nur heißen konnte: „Virgines Martyres“, und niemand hätte das dem Substantiv folgende M als Zahlwort gelesen, da man im Lateinischen die Zahlwörter immer vorstellt. Notabene machte man über M einen Strich, wenn es tausend bedeuten sollte, oder schrieb milia aus, also man schrieb die 11000 nie mit XI M.“
Die Erklärung von Herrn Montgomery findet man gelegentlich in der Literatur, allerdings ist sie selten unwidersprochen geblieben.
Mit freundlichen Grüßen
Hermann Müller</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Päffgen,<br />
bitte erlauben Sie mir, kurz auf Ihre Besprechung des Buches von Herrn Montgomery einzugehen. Offenbar sind in dem Buch Fehler oder Falscheinschätzungen versteckt, die auch Ihnen entgangen sind.<br />
Zum Beispiel wiederholt Montgomery einen Fehler, der die Zahl 11.000 betrifft bzw. die fehlerhafte Lesart dieser Zahl. Ich empfehle Ihnen in diesem Zusammenhang die Lektüre des kleinen Buches von Dr. Otto Dahmen (Das Kölner Sankt-Ursula-Problem auf Grund der Ausgrabungen in den Kriegsjahren 1942 und 1943, Aachen 1953). Doktor Dahmen geht auf Seite 26 auf die „Zahl Elftausend“ ein und schreibt: „Hier muß eine fehlerhafte Vorstellung, die man immer wieder hört, richtiggestellt werden. Man hat geglaubt, der Begriff elftausend sei dadurch entstanden, daß man den Buchstaben M falsch verstanden habe, also statt M=Martyres, wie es nach Virgines nur heißen kann, M=milia oder mille gelesen habe. Das ist Unsinn. Jeder, der damals Latein konnte, wußte, dass V.M. nur heißen konnte: „Virgines Martyres“, und niemand hätte das dem Substantiv folgende M als Zahlwort gelesen, da man im Lateinischen die Zahlwörter immer vorstellt. Notabene machte man über M einen Strich, wenn es tausend bedeuten sollte, oder schrieb milia aus, also man schrieb die 11000 nie mit XI M.“<br />
Die Erklärung von Herrn Montgomery findet man gelegentlich in der Literatur, allerdings ist sie selten unwidersprochen geblieben.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Hermann Müller</p>
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